Selbstdarstellung einer sklavin

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Selbstdarstellung der Sklavin

Seit langem schon betrachte ich die Art und Weise wie sich jene darstellen, die sich selbst als eine sklavin bezeichnen, unabhängig davon, ob sie von einem Herrn besessen werden oder nicht.

Viele mädchen verzehren sich nach dem gelebten Gedanken sklavin zu sein, sehen darin Anerkennung und Ansehen, erwarten dass ihr “Herr” willfährig ihre Wünsche und Sehnsüchte erfüllt, sie wenig arbeiten aber dafür umso mehr genießen können. Ja ein “Herr” soll sich sogar für würdig erweisen, ihnen ihre Wünsche von den Augen ablesen zu dürfen.

Irgendwie scheinen diese Damen aber etwas falsch verstanden zu haben. Es ist nicht an dem mädchen zu bestimmen, zu fordern und zu erwarten; sowie es nicht an einem Herrn ist, seinem mädchen das Leben angenehm und nach dessen Wünschen zu gestalten.

Sklaverei hat viel mit Demut, Hingabe, Bedingungslosigkeit und erst recht dem Wunsch Männern gefallen zu wollen zu tun. Eine wirklich hingebungsvolle sklavin gewinnt an Ansehen und nachhaltige Aufmerksamkeit, wenn sie durch ihr demütiges, zurückhaltendes und vor allem unterwürfiges Verhalten im Hintergrund bleibt. Im Mittelpunkt des Interesses zu stehen ist eher unangenehm. Zum einen weiß sie genau, dass ihr dieses nicht zusteht, zum anderen widerspricht es der Natur einer sklavin sich zum Mittelpunkt zu machen. Ein solches Verhalten ist Freien vorbehalten, wird vor allem aber von unsicheren Menschen an den Tag gelegt, die dadurch bedingt zu einer übertriebenen Selbstdarstellung neigen.

Was zeugt nun von sklavischem Selbstverständnis und entsprechender Eignung?

Jene die geführt werden möchten, müssen das Bewusstsein an den Tag legen, dass es für einen Herr Aufwand und Mühe erfordert es zu halten. Viele mädchen vergessen einfach, dass es Arbeit, Mühe und nicht zuletzt ein nicht zu vernachlässigender zeitlicher und finanzieller Aufwand von Seiten des Herrn darstellt eine sklavin zu führen, zu halten, wie auch für Unterkunft und Verpflegung zu sorgen. Daher ist es wichtig, dass eine sklavin für alles was sie von einem Herrn bekommt Dankbarkeit beweist, unabhängig davon, ob es nur seine Aufmerksamkeit oder kleine Zuwendungen sind.

„Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gehört, dass tüchtige Menschen undankbar wären.“

Johann Wolfgang von Goethe

Gerade Dankbarkeit ist ein sehr eindeutiges Zeichen für einen jeden Herrn zu erkennen, ob es ein mädchen wert ist, das ein Herr sich mit ihr beschäftigt oder nicht.

Arroganz oder Demut?

Bei allen Faktoren, ob ein mädchen würdig ist oder nicht zählt zuletzt noch ein weiterer Punkt, ihre Gewissheit, dass sie bereit ist sich bedingungslos hinzugeben. Die Unterwerfung eines mädchens gegenüber eines Herren ist der Akt der bedingungslosen Kapitulation, an eine solche können niemals Bedingungen geknüpft sein. Sind sie es doch, handelt es sich nicht mehr um eine Unterwerfung, sondern um einen Vertrag zwischen zwei gleichwertigen Partnern. Herren und sklavinnen aber werden nur in einem absoluten Machtgefälle ihre Erfüllung finden. Der an Bedingungen geknüpfte Vertrag zwischen Gleichrangigen hat mit Sklaverei nichts zu tun und sollte daher auch nicht so bezeichnet werden, nicht einmal im Rollenspiel, in welchem sich viele ein temporäres Machtgefälle selbst als ihren gelebten Alltag verkaufen.

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Aus Deutsc­hland stam­mend lebe ­ich heute auf Curaçao ­in der Karibik. Se­it 1998 fo­lge ich meiner Interpretation de­r goreanis­chen Philo­sophie und­ führte ab 1999 eine deutschsprachige, goreanisch orientierte D/s Communitiy, die 2011 in LaKajira - dem internationalen goreanischen Netzwerk - mündete. Darüber hinaus wurde von mir ein entsprechender Stammtisch in NRW von 2000-2008 geleitet. Devote Frauen werden von mir seit 1999 ausgebildet, manche gefielen mir so sehr, dass ich sie - zeitweise bis dauerhaft - an meine Kette nahm.

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